Stadt und Ökologie

pestizideMehrfach wurde in den letzten Jahren in der lokalen Presse über starke Verunreinigungen der Halterner Gewässer mit Pestiziden berichtet. Anhand der vorgenommen Reinigungsmaßnahmen durch die Gelsenwasser AG kann man davon ausgehen, dass es sich nicht um Bagatellfälle gehandelt hat.

Die WGH fordert eine Beteiligung der Politik zur Verbesserung der Gesamtsituation in Haltern. Wir stellen uns eine parteiübergreifende Arbeitsgruppe vor, die Maßnahmen und die aktuelle Situation mit den Verantwortlichen Stellen diskutiert und umsetzt.

Weiterlesen: WGH fordert Maßnahmen gegen hohe Pestizidbelastung der Halterner Seen und Gewässer

Ökoindustrialisierung zerstört weiter unberührte Natur

Schlagzeilen„Was derzeit nicht nur im Namen des Klimaschutzes, …….. von statten geht, würde ich als eine Art Amoklauf gegen Natur und damit auch gegen den letzten Rest ökologischer Vernunft bezeichnen.
(aus dem Dokumentarfilm „Climate Crimes – Umweltverbrechen im Namen des Klimaschutzes“ von Ulrich Eichelmann.)

Weiterlesen: WGH sieht sich in Ihrer Einstellung zur Windenergie bestätigt

Für ein lebenswertes Münsterland – gegen den maßlosen Ausbau der Windenenergie
Dem Münsterland steht ein beispielloser Eingriff in Natur und Landschaft bevor: Im Zuge der „Energiewende“ planen fast alle Gemeinden die massive Ausweitung von Flächen für Windenenergie. Mittelfristig ist mit dem Bau von mehreren hundert neuen Windkraftanlagen zu rechnen. Wir – Bürgerinitiativen aus dem gesamten Münsterland – wollen dies nicht tatenlos hinnehmen:

Weiterlesen: Aufruf von Bürgerinitiativen gegen Windkraft

Stellungnahme Windrad Lippramsdorf
Detlef Berkels nimmt Stellung im  WDR

Detlef Berkels nimmt Stellung im WDR Jetzt ist es so weit. Die erste 200m hohe Windindustrieanlage wurde im Halterner Landschaftsschutzgebiet errichtet. Kilometerweit sichtbar steht sie für den Anfang einer permanent fortschreitenden Zerstörung der Halterner Landschaft. Wenn weitere ca. 12 -14 Anlagen in Haltern gebaut werden sollen, wird unsere Stadt nicht mehr wieder zu erkennen sein. Die Grüne Lunge des Ruhrgebiets wird aufhören zu atmen, Wälder gerodet, Landschaftsschutzgebiete zerstört und Haltern in ein gigantisches Industriegebiet verwandelt worden sein. Industrie darf in Haltern aufgrund seiner bedeutenden landschaftlichen  Funktion nicht angesiedelt werden. Oder zählen gigantische Windräder  nicht zu Industrieanlagen, ebenso wie der Flächenverbrauch durch Windräder nicht in die Statistik für den Flächenverbrauch in NRW eingehen.

Detlef Berkels nimmt Stellung im WDRDie vielfach zitierte regionale Wertschöpfung findet nicht statt. Am Bau dieser und anderer Anlagen sind im wesentlichen Firmen beteiligt, die nicht in Haltern ansässig sind. Ob nennenswert Gewerbesteuer fließen wird, wird man in den folgenden Jahren sehen. Viele Gemeinden, die ebenfalls auf Windkraft gesetzt haben, wurden enttäuscht. Aus Erfahrung, gewonnen aus dem Betrieb von 26000 Windrädern, ist bekannt, dass ca. 2% der Gewinne in der Gemeinde bleiben können. Sollen wir für 2% unsere Landschaft verkaufen? Ca. 2000 Halterner Familien müssen über die EEG Abgabe die Gewinne eines Windrades aufbringen. Ist das noch sozial?

Die WGH fordert aus Gründen des Landschaftsschutzes eine Höhenbeschränkung sowie eine Abstandsregelung zu Wohngebäuden von der 10fachen Höhe der Windindustrieanlage ( Bayern und  Brandenburg haben die Notwendigkeit des Schutzes der Bürger erkannt und wollen die 1oH Regelung einführen). Windräder im Wald und Landschaftsschutzgebieten lehnen wir entschieden ab.
Detlef Berkels hat die Position der WGH in einem Interview mit dem WDR bekräftigt.
 

Die WGH hat hierzu in der Halterner Zeitung am 07.08. 2014 Stellung genommen.

Stellungnahme WGH in der Halterner Zeitung am 07.08.14

...weiter Infos zu Windkraftanlagen in Haltern am See

Weiterlesen: Argumente und Rhetorik der Windkraft

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