Windkraft LippramsdorfDie WGH begrüßt die Aussagen im Koalitionsvertrag von CDU / FDP NRW. Nach jahrelangem zügellosem und umweltzerstörerischem Ausbau der Windenergie sollen jetzt wieder die Bedürfnisse der Bürger stärker berücksichtigt werden. 1500m Abstand zur Wohnbebauung und Rücknahme der Privilegierung von Windkraftanlagen im Wald sind die zentralen Aussagen des Vertrages.

Wir hoffen, dass dies so schnell wie möglich umgesetzt wird, um Haltern am See eine weitere Belastung durch Windräder zu ersparen. Haltern am See hat bereits mehr als genug zur sog. Energiewende beigetragen. Die Belastung der Bürger und der Natur ist bereits unverhältnismäßig hoch.

 

Der Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss hat in seiner letzten Sitzung einstimmig die Planung von Konzentrationszonen, in die auch eventuelle neue Vorschriften und Gesetze einfließen werden, beschlossen. Damit es jetzt nicht zu einem „Windhundrennen“ der Investoren kommt, müssen alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um den ungeordnetem Bau von WEA’s in Haltern am See zu verhindern. Nur dann kann die Gemeinde von ihrem Planungsrecht uneingeschränkt Gebrauch machen.


Nachfolgend eine Stellungnahme der WGH, die von der Halterner Zeitung nicht veröffentlicht wurde:

WGH begrüßt neue geplante Abstände für Windräder

Die WGH sieht sich durch die Initiative der neuen Landesregierung, die Abstände von Windrädern zu Siedlungen auf 1500m zu erweitern, in ihren jahrelangen Bemühungen gegen einen ungezügelten Ausbau der Windenergie in Haltern am See bestätigt. Durch diese Maßnahme sowie die Rücknahme der Privilegierung der Windenergie im Wald wird auch in Haltern am See die Industrialisierung der einzigartigen Landschaft zurückgedrängt.

Obwohl die Maßnahmen deutliche Verbesserungen im Zusammenspiel Mensch und Natur bringen werden, muss bis zur endgültigen Verabschiedung der Maßnahmen ein Windhundrennen  auf noch verfügbare Grundstücke  verhindert werden. Hier kommt der kommunalen Politik und der Verwaltung ein hohes Maß an Verantwortung zu.
Wichtig ist jedoch erst einmal, dass die Kommunen ihre Handlungsfähigkeit beim Ausbau der Windenergie zurückerhalten."

Dr. Heinz-Werner Vißmann
Pressesprecher WGH

 

Den Bericht der Zeitung über die Planung von Konzentrationszonen in Haltern am See finden Sie hier.

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