Keine Forensik im Naherholungsgebiet  HaardAm 20.03.2017 fand im Bürgerhaus Hamm-Bossendorf eine Bürgerversammlung der Bürgerinitiative „Keine Forensik im Naherholungsgebiet  Haard“  statt, an der auch Ludwig Deitermann und Marlies Breuer von der WGH teilnahmen.

Die Vorsitzenden der BI, Thomas Kehrel und Volker Klose berichteten von ihrem Besuch am 06.03.2017 im Gesundheitsministerium. Thema des Gesprächs waren u.a. die Vorschläge von Alternativgrundstücken seitens der WGH. Weiterhin führten sie aus, dass sich die im Ministerium eingesehenen  Akten in einem desolaten, widersprüchlich und nicht wahrheitsgemäßen Zustand befanden. 

Der Bericht in der Halterner Zeitung vom 22.03.2017, dass allen Vorschlägen nachgegangen wurde, ist falsch.  Es wurden offensichtlich keine Untersuchungen neuer Standorte, die von der WGH genannt wurden, durchgeführt. Aufgrund der Initiative der BI hat das Ministerium zugesagt, alle bisher und zukünftig genannten Alternativgrundstücke zu prüfen.

Auch muss sich Ministerin Barbara Steffens die Frage gefallen lassen, warum in der Rolle des Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen hinsichtlich der Grundstücksauswahl die Aussagen der Mitarbeiter und die Aktenlage aus ihrem Ministerium so widersprüchlich sind.

Interessant und verfolgenswert war die Idee der BI, den Bereich des Schachtes I/2 in das Projekt WALDband, ein Projekt der Regionale, mit einzubeziehen. Der RVR ist in diesem Projekt involviert und müsste sich entscheiden zwischen Veräußerung an das Land zum Bau einer Forensik, oder Investition in den Tourismus und Naturschutz. Bisher ist noch keine Kaufanfrage an den RVR ergangen. Also ist hier Handeln angesagt.

 

 

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