Stellungnahme der WGH-Fraktion zum Artikel „SPD schreibt an Lippeverband“Jetzt sind sie dann doch noch wach geworden die Flaesheimer Sozialdemokraten. Jetzt hat man den Lippeverband angeschrieben, um den Forderungen der Flaesheimer in Sachen LKW-Verkehr Nachdruck zu verleihen.

Nachdem auf Veranlassung des WGH-Fraktionsvorsitzenden in der BVA-Sitzung am 23.06. 2015 das Vorhaben vom Lippeverband vorgestellt wurde und Ludwig Deitermann bereits damals ein Beweissicherungsverfahren an den Häusern eingefordert hatte.

Nach zwei  - auf Veranlassung der WGH – in Flaesheim abgehaltenen Info-Veranstaltungen zu diesem Thema und intensiven Bemühungen des Technischen Beigeordneten der Stadt , Wolfgang Kiski, springt die Flaesheimer SPD jetzt doch noch auf den fast abgefahrenen LKW auf.

Nachdem, als Ergebnis des ersten Info-Abends, durch ein Gutachterbüro aus Köln das sogenannte Beweissicherungsverfahren (Bestandsaufnahme aller Gebäude) entlang der durch den Ort geplanten Fahrstrecke bereits abgeschlossen wurde und der Lippeverband im Nachgang durch Herrn Kiski aufgefordert wurde, allen Eigentümer die gefertigten Protokolle zukommen zu lassen.

Nachdem bereits intensive Gespräche geführt wurden, den LKW-Verkehr weitestgehend zu reduzieren und die Sandtransporte ab Sommer per Schiff vom Flaesheimer Baggerloch oder dem östlichen Schleusenbecken  aus zu organisieren.

Nachdem der Lippeverband zugesichert hat, die Verschmutzung der Straße durch gründliche Reinigung der Fahrzeuge und Abdeckung der Ladung so gering wie möglich zu halten.

Nachdem der Technische Beigeordnete zugesichert hat, die schnellstmögliche Beseitigung von auftretenden  Fahrbahnschäden zu veranlassen.
Und nachdem der Lippeverband erklärt hat, dass die LKW-Transporte aus dem bereits begonnenen ersten Bauabschnitt (Dauer ca. 2 Monate) nicht mehr zu vermeiden sind.

In der zweiten Infoveranstaltung wurde außerdem zugesagt, sofort zu reagieren und Halteverbote für LKW zu prüfen, sollte es durch parkende LKW zu Problemen kommen. Auf eventuell zu schnell fahrende LKW soll mit Geschwindigkeitsmessungen und ggfls. Geschwindigkeits-Begrenzung für LKW auf 30 km/h reagiert werden.

Zunächst einmal soll jetzt der Beginn der LKW-Transporte abgewartet und beobachtet werden, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Den anwesenden Flaesheimern wurden zudem die Kontaktdaten der Projektleiterin beim Lippeverband mitgegeben, um Probleme sofort melden zu können. Diese Daten hat die WGH auch auf ihrer Internetseite „wgh-haltern.de“ hinterlegt. Außerdem stehen der WGH-Fraktionsvorsitzende Ludwig Deitermann unter seiner Tel.-Nummer 935674 und das Büro von Herrn Kiski unter Tel.-Nummer 933-412 als Ansprechpartner zur Verfügung.

Zum Abschluss soll nicht unerwähnt bleiben, dass all die bisher geführten Gespräche und Verhandlungen der Aufmerksamkeit des Flaesheimer Heimatvereinsvorsitzenden Heiner Laakmann zu verdanken sind, der  als Erster bereits im Mai 2015 auf den drohenden LKW-Verkehr hingewiesen hatte.

Ludwig Deitermann, Fraktionsvorsitzender

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