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WählerGemeinschaft Haltern e.V.

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Kolumne

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Auch in Haltern ein großes Thema: Die Öffnung der Ladengeschäfte an Sonntagen. Leider stehen die Arbeitnehmer nicht immer im Mittelpunkt der Diskussion. Sie würden ja gut bezahlt und täten es freiwillig, heißt es. Wirklich? Da ist die Sicherung von Arbeitsplätzen in Zeiten des Onlinehandels. Wer allerdings glaubt, in der digitalen Revolution die Wettbewerbsfähigkeit von Branchen durch Beschränkung von Arbeitnehmerrechten bewahren zu können, sollte sich einmal mit der Geschichte der industriellen Revolution befassen.

Die Öffnung der Ladengeschäfte an Sonntagen beruht bei Licht betrachtet auf einer eklatanten Diskriminierung der Mitarbeiter. Wenn ich als Angestellter im Einzelhandel beispielsweise am Sonntag arbeite und dafür am Montag frei habe, möchte ich mich am Montag ausschließlich erholen und erwarte gleichberechtigt, dass ich am Montag Freizeit mit meinen Kindern verbringen kann und diese am Sonntag im Kindergarten oder in der Schule betreut werden, ich erwarte in meinen Pausen am Sonntag ein Serviceangebot meiner Stadtverwaltung und Bank, ich erwarte, freigestellt von der Arbeit wie andere auch, eine vollumfängliche medizinische Versorgung am Sonntag. All dies wird mir verwehrt. Die einzig aufrichtige Konsequenz: Alle Institutionen mit Servicecharakter sind an allen Tagen der Woche geöffnet. Weiter gefasst: Wenn es akzeptabel ist, dass Arbeitgeber im Einzelhandel die Arbeitsbereitschaft ihrer Mitarbeiter an allen Tagen der Woche verlangen, warum nicht bald auch in allen anderen Bereichen der Wirtschaft? Wollen wir das?

Der arbeitsfreie siebte Tag der Woche (Sabbat) und das arbeitsfreie siebte (Sabbat)Jahr sind keine Erfindung der Religionen. Sie wurden bereits in der Antike eingeführt, um alle Menschen, insbesondere aber Sklaven, vor Ausbeutung zu schützen. Jetzt sind wir dabei, ausgerechnet im Namen des Fortschritts das Rad um 3000 Jahre zurückzudrehen.

Dr. Hans-Ulrich Mast

Dr. Hans-Ulrich Mast

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